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      Aktueller Newsletter vom 21. November 2008  
         
 
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Liebe Leserin, lieber Leser!

Heute berichten wir in unseren

Informationen von fibucontrol und LeXWARE

fast ausschließlich aus dem Bereich Personalwesen. Schwarzarbeit, Reisekosten, Kindergeld und die Beiträge zur Finanzierung der Arbeitslosengelder sind die Schwerpunkte. Nun sind Änderungen zum Jahreswechsel für uns alle nichts Neues - denken wir doch schon heute über die guten Vorsätze für das Jahr 2009 nach.

In diesem Sinne - wie immer: Viel Spaß beim Lesen!

Herzlich - Ihr Karl-H. Brockers, Redaktion

Neues im November

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28.11.2008 - 11 Uhr - Neuerungen 2009 und Kostenstellen/Controlling (15)
28.11.2008 - 14 Uhr - Neuerungen 2009 und Daten-/Netzwerksicherheit (15)

Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.fibucontrol.de/vor-ort.

Personalwesen

Gegen Schwarzarbeit gelten ab Januar strenge Regeln. Manche Branchen sind besonders anfällig für "Schwarzarbeit". Genau dort weht ab Januar 2009 ein scharfer Wind. So werden z. B. Sofortmeldungen Pflicht.
Arbeitgeber in klassischen "Schwarzarbeitsbranchen" müssen künftig jeden neu eingestellten Arbeitnehmer bereits am ersten Arbeitstag bei der Sozialversicherung anmelden. Diese Sofortmeldepflicht ist im Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze enthalten, den der Ausschuß für Arbeit und Soziales am 5.11.2008 mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen und der FDP angenommen hat.
Viele Arbeitnehmer müssen den Personalausweis mitführen Mit diesen Änderungen soll Schwarzarbeit in Zukunft besser bekämpft werden können. Neben der Sofortmeldepflicht wird außerdem die Pflicht der Arbeitnehmer, Personaldokumente mitzuführen, ausgeweitet. Diese bleibt aber auf jene Branchen beschränkt, in denen ein erhöhtes Risiko zur Schwarzarbeit besteht.

Das neue Reisekostenrecht in der Praxis. Seit Anfang 2008 gilt das neue Reisekostenrecht. Inzwischen haben viele Unternehmen und Mitarbeiter die ersten Erfahrungen mit den Neuregelungen gemacht. Wir informieren Sie über die aktuellen Entwicklungen.
Das Reisekostenrecht ist in Bewegung Im Laufe des Jahres sind auch eine Reihe von Zweifelsfragen durch Rechtsprechung und Verwaltung gelöst worden. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Abgrenzung der Auswärtstätigkeit von der regelmäßigen Arbeitsstätte und den daraus resultierenden Folgen.
Was ist seit diesem Jahr anders? Ab 2008 sind unter dem Begriff "Auswärtstätigkeit" die früher unterschiedlichen Reisekostenartenarten Dienstreise, Einsatzwechsel- und Fahrtätigkeit, zusammengefaßt worden. Eine solche Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn der Mitarbeiter vorübergehend außerhalb seiner Wohnung und einer regelmäßigen Arbeitsstätte beruflich tätig wird.

Den gesamten Beitrag lesen Sie hier.

Kabinett beschließt ALV-Beitragssenkung und höheres Kindergeld. Das Bundeskabinett beschloß u. a. die Senkung der ALV-Beiträge auf 2,8 % ab 1.1.2009 sowie die Anhebung des Kindergeldes und der Kinderfreibeträge.

Das Kindergeld soll zum 1. Januar 2009 steigen und der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung von derzeit 3,3 % des Bruttoentgelts vorerst auf 2,8 Prozent sinken. Außerdem wird der Heizkostenzuschlag für Bedürftige über das Wohngeld aufgestockt. Der Zuschlag wird aber erst im kommenden Frühjahr gezahlt.

Ab 2010 bessere Absetzbarkeit von KV- und PV-Beiträgen Von 2010 an sollen die Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherung besser von der Steuer absetzbar sein. Das Paket hat nach Angaben aus der Koalition bis 2010 ein Volumen von 12 Milliarden €.

Kindergeld und Kinderfreibetrag steigen ab Januar 2009 Das Kindergeld soll für die ersten beiden Kinder um 10 Euro auf dann jeweils 164 Euro steigen. Vom dritten Kind an gibt je 16 Euro mehr. Der Kinderfreibetrag steigt von rund 5.800 EUR auf 6.000 EUR im Jahr. Die Ausgaben für Dienstleistungen in Privathaushalten sollen von 2009 an besser steuerlich absetzbar sein. Die größte Entlastungswirkung hat jedoch die bessere Absetzbarkeit der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung.

Bundestag beschließt Großelternzeit. Auch Großeltern sollen nach dem Willen des Bundestages künftig von ihren Arbeitgebern unter bestimmten Voraussetzungen Elternzeit beanspruchen können, um ihre Enkel zu betreuen.
Die Großelternzeit soll zum 1. Januar 2009 kommen. Eine entsprechende Gesetzesänderung beschloß das Parlament am späten Donnerstagabend in Berlin mit den Stimmen der Koalition. FDP und Grüne votierten dagegen, die Linke enthielt sich. Vorgesehen ist, daß junge Eltern, die bis zum Abschluß ihrer Schule oder Ausbildung noch mindestens zwei Jahre brauchen, bei der Erziehung und ihres Kindes durch die Großeltern unterstützt werden. Außerdem wird für alle Eltern, die Elterngeld in Anspruch nehmen wollen, eine einheitliche Mindestbezugsdauer von zwei statt bislang eines Monats eingeführt vorgesehen. Dadurch soll eine intensivere Bindung auch des zweiten Elternteils an das Kind unterstützt werden. Der Bundesrat wird sich im Dezember mit der Neuregelung befassen. Das Gesetz bedarf allerdings nicht der Zustimmung der Länderkammer. Die Neuregelung soll zum 1. Januar 2009 in Kraft treten.

Schon gewußt?

Haben Sie schon mal in einer Suchmaschine Ihren eigenen Namen als Suchwort eingegeben, um zu schauen, was es im Internet so alles von Ihnen und über Sie gibt und welche Ihrer dokumentierten Lebenszeichen es auf die vorderen Plätze geschafft haben? Oder haben Sie sich gar beim Webservice www.socialmeter.com schon mal einen Überblick über Ihre Popularität im Web verschafft? Dann gehören Sie zu den Egosurfern, die auf den Wellen ihrer eigenen Identität durch das Web reiten. Schlecht hat man es als Egosurfer, wenn man Stefan Müller oder Tanja Schneider heißt. Dann ist die Zahl der Alter Egos gewaltig.

Aus: Duden, Hirndiebstahl im Sparadies – Was so (noch) nicht im Duden steht. Mannheim 2008.

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